AKTUELLES

Stopp der geplanten Ostumfahrung Wiener Neustadt!

#FischAuBleibt


Umweltsaktivisten und -aktivistinnen  protestieren seit Monaten und setzten laufend Aktionen um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Bauvorhaben zu ziehen. Vor allem aber den geplanten Bau zu stoppen.
Zuletzt mit der Aktion "Erdapfel - Pat*innenschaft" und der "Pressekonferenz der Tiere 2.0". 

Gesammelte Links:
vernunft-statt-ostumfahrung.at

facebook.com/groups/ostumfahrung

noe.orf.at/stories

kurier.at

Werner Kogler in der
Fisch-Au
(Insta)

Kogler macht sich für Erdäpfel stark (Krone)

Kogler kritisiert Ortsumfahrung (Orf)

moment.at/story/ostumfahrung-wiener-neustadt-besetzung

TAG der offenen Tür bei Bio-Gemüse Jasansky in Bad Erlach!

08. Juni 2024 I 14.30 Uhr I Eintritt frei!

Biogärtnerei I Bad Erlach I Frans Schubertstraße 1
Anmeldung ist hilfreich aber nicht notwendig!

http://biogemuese-jasansky.at
Tel-Nr. +43 2627 48423
[email protected]

KAT - NAHVERSORGERLISTE Thermengemeinden!

Uns ist es wichtig, regional und saisonal einkaufen zu können.
Aus diesem Wunsch heraus entstand die Idee der Nahversorgerliste die wir gerne mit euch teilen!

Hier findest Du die Liste!


Die Auflistung wird laufend überarbeitet und ist gerade wieder in Arbeit.

Für Tipps zur Erweiterung oder Änderungen sind wir immer dankbar. Am besten einfach eine Nachricht an uns senden!

Wir machen Österreich zum Bienenparadies!

https://greenpeace.at/engagieren/bienenparadies-oesterreich/

#FischAuBleibt

Im obersten Zentimeter unseres Erdbodens befinden sich andere Bodenlebewesen 
als z. B. in 50 cm Tiefe.  Wenn man ihnen die Arbeit erleichtern möchte, sollte die Erde nicht gewendet werden, weil dadurch unter anderem die sauerstoffliebenden Bakterien in die Tiefe und die sauerstoffmeidenden an die Luft kämen und sie die richtige Schichtung erst wieder aufbauen müssten.  Daher verzichten viele Bauern schon öfter auf das Pflügen und lockern den Boden nur mit entsprechenden Maschinen. Auch im Garten kann man, statt umzustechen, den Boden mit einer Grabgabel lockern und belüften. Dadurch bleibt auch die Bodenfeuchtigkeit besser erhalten als beim Wenden.

Diese Bodenkarte will aus der Sicht der Insekten darauf hinweisen, dass artenreiche Vegetation Voraussetzung für jedes Leben ist. Der Rückgang von Insekten ist in Menge und Artenvielfalt dramatisch. Insekten durchlaufen in ihrem Leben verschiedene Entwicklungsstadien:  
Ei - Raupe oder Larve - Puppe - Insekt. 
Raupen ernähren sich oft von Blättern, die erwachsenen Insekten von Pollen. Es ist für verschiedene Bienenarten, Schmetterlinge u.a. wichtig, dass Blütenpflanzen zur Verfügung stehen. Jeder Quadratmeter von Futterpflanzen zählt. 

Unversiegelter, lebendiger Boden mit vielen Hohlräumen nimmt durch seine Struktur Wasser auf und gibt es langsam wieder ab. In dieser Zeit können Bodenbakterien das Wasser filtern, indem sie die enthaltenen Stoffe aus dem Wasser aufnehmen, abbauen und zu anderen Substanzen, z.B. Pflanzennährstoffen umbauen. So wird beispielsweise durch chemische Umwandlung Nitrat, das aus dem Dünger stammt, abgebaut. Dadurch gelangt auch weniger Nitrat ins Trinkwasser.

Humus entsteht durch die Arbeit der Bodenlebewesen, die organische Substanz zerkleinern und zersetzen, indem sie diese fressen.  Ihre Ausscheidungen dienen anderen Bodenlebewesen als Nahrung. Die Stoffe passieren mehrmals den Verdauungstrakt verschiedener Organismen und werden so mit Mikroorganismen aus deren Darmflora versetzt.  Organisches, immer weiter zerlegt, liefert die Bausteine für die Huminstoffe. Diese verbinden sich z.B. im Darm der Regenwürmer mit Tonmineralen zu Ton-Humus-Komplexen, die durch Bakterien und Pilze zu stabilen Bodenkrümeln verbaut werden. Jede Bodenbearbeitung und jede Entnahme von Pflanzen führt zum Abbau von Humus. Um Humus aufzubauen, muss man das Bodenleben füttern, also organische Substanz zuführen, durch Gründüngung, die eingearbeitet wird, durch Mist, Kompost oder Mulchmaterial. 

Noch eine Schnellstraße … noch ein Einkaufszentrum mehr … Wo wird unser Essen wachsen? Österreich kann sich schon jetzt nicht vollständig selbst mit Nahrungsmitteln versorgen. Für importiertes Palmöl wird z.B. Regenwald gerodet, genauso wie für Soja, das als Futtermittel für Tiere zur heimischen Fleischerzeugung eingesetzt wird. Um so wichtiger ist hier die Erhaltung unseres landwirtschaftlichen Bodens. Versiegelte Flächen gehen für landwirtschaftliche Nutzung verloren.

Wird ein Haus durch veränderte Lebensumstände, z.B. Auszug der Kinder, Tod von Mitbewohnern, … und dem eigenen Älterwerden nur mehr teilweise genützt, kann der Aufwand für die Pflege und Reinigung, für die finanzielle Erhaltung oder Reparaturen zur Belastung werden.  Dann ist es sinnvoll, in kleinere Räumlichkeiten umzuziehen. Viele Gemeinden helfen dabei mit Informationen über freie Wohnmöglichkeiten.

Der Boden trägt alles: die gesamte Natur und alles, was wir Menschen bauen. 
45 % davon sind mineralische Substanz, die durch Verwitterung des Gesteins entsteht. Im lebendigen Boden befinden sich Hohlräume für Luft und Wasser, die 50 % ausmachen. Die restlichen 5 % bestehen aus organischer Substanz. Diese besteht aus 85 % Humus und toten Wurzeln, 10 % lebenden Wurzeln und dem Bodenleben. 
Das Bodenleben ist also der kleinste Bestandteil: es macht nur 0,25 % der Gesamtmasse aus, ist aber entscheidend für die Fruchtbarkeit, das Pflanzenwachstum, die Wasserhaltekraft des Bodens.

Unversiegelter, lebendiger Boden mit vielen Hohlräumen nimmt durch seine Struktur Wasser auf und gibt es langsam wieder ab. In dieser Zeit können Bodenbakterien das Wasser filtern, indem sie die enthaltenen Stoffe aus dem Wasser aufnehmen, abbauen und zu anderen Substanzen, z.B. Pflanzennährstoffen umbauen. So wird beispielsweise durch chemische Umwandlung Nitrat, das aus dem Dünger stammt, abgebaut. Dadurch gelangt auch weniger Nitrat ins Trinkwasser.

In 1 Quadratmeter Boden leben in der obersten Bodenschicht ca. 2,5 Billionen Mikroorganismen und zwar Bakterien, Pilze, Algen und tierische Mikroorganismen, 1 Millionen Fadenwürmer, 100.000 Milben, 50.000 Springschwänze, 25.000 Rädertiere, 10.000 Borstenwürmer, 
100 Käferlarven, 100 Zweiflügler-Larven, 80 Regenwürmer, 50 Schnecken, 50 Spinnen und 
50 Asseln.

Unversiegelter Boden kann Regenwasser aufnehmen und zurückhalten, sodass es ins Grundwasser sickern kann. Auf Asphalt und Beton fließt Wasser schnell weg und fehlt dann in der Landschaft. Wenn verdichteter, gewalzter Schotter nicht ausreicht, sollten Parkplätze, Hauseinfahrten oder Fahrspuren mit Gittersteinen ausgelegt werden und so Wasserversickerung und Bewuchs ermöglichen. Dadurch heizen sich die Flächen auch nicht so stark auf.

Ohne gesunde und unverbaute Böden fehlt nicht nur vielen Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen, sondern auch uns Menschen die Lebensgrundlage. Ohne Atemluft sterben wir rasch - nach ein paar Minuten. Ohne Trinkwasser überleben wir nur ein paar Tage. Ohne Nahrungsmittel, also pflanzliche und tierische Produkte, können wir auch nicht leben.  Pflanzen schenken uns den Sauerstoff, verdunsten Wasser und stillen unseren Hunger.  Viele Tiere ernähren sich von Pflanzen oder pflanzenfressenden Tieren, manche dienen auch uns als Nahrung. Pflanzen brauchen für ihr Wachstum lebendige Böden. Pflanzliche und tierische Reste werden vom Bodenleben ab- und umgebaut und so wieder den Pflanzen zur Verfügung gestellt. Böden speichern Wasser, filtern und reinigen es. 

 Versiegelte Flächen heizen sich im Sommer stark auf, die Luft wird trocken und staubig. Grünflächen bleiben wesentlich kühler, Bäume binden Staub, befeuchten die Luft und kühlen sie dadurch zusätzlich ab. Deswegen ist es im Schatten eines Baumes immer angenehmer und frischer als unter einem Sonnenschirm. Daher kann das Entsiegeln und Bepflanzen aller nicht benötigten Beton- und Asphaltflächen zu einer angenehmeren Umgebung verhelfen und Insekten und Kleintieren Lebensraum schenken.  

Wälder, Wiesen und Felder, alle unversiegelten Flächen weisen im Erdboden viele Lebewesen auf. Dieses Bodenleben macht unsere Böden fruchtbar, indem es in vielfältigen Prozessen die mineralische Substanz und alle organischen Reste zersetzt und zu Nahrung für die Pflanzen umbaut. Die Pflanzen versorgen uns heute und in Zukunft mit Lebensmitteln.

90 % der Landpflanzen gehen an ihren Wurzeln eine enge Verbindung ein.
Alle organische Substanz, die zu Boden fällt, wird von verschiedenen Bodenlebewesen zerlegt und zerkleinert, dann von anderen gefressen.  Was diese Lebewesen ausscheiden, dient wieder anderen als Nahrung. Dieser Prozess erfolgt mehrmals durch immer verschiedene Organismen. Deren Darmflora reichert die Stoffe an. 
Die mikrobiologische Abbau- und Umbauaktivität erhöht sich ständig, die chemischen Verbindungen werden immer einfacher, bis aus ihnen wieder komplexere Pflanzennährstoffe aufgebaut werden. 90 % der Landpflanzen gehen an ihren Wurzeln eine enge Verbindung mit Mykorrhiza-Pilzen ein, die ein weit verzweigtes Netz aus Pilzfäden - das Myzel - bilden und den Pflanzen helfen, Nährstoffe aufzuschließen. 

Der Abriss eines Gebäudes erfordert den Abtransport großer Stoffmengen, doch jede eingesparte LKW-Fahrt ist ein Vorteil für Umwelt und Klima. Auch die Lagerung und fachgerechte Entsorgung oder die Wiederverwertung der Abbruchmaterialien verursacht Umweltbelastungen und Kosten.
Gute Ideen verhelfen zur möglichst ressourcensparenden Modernisierung bestehender Gebäude oder zu ihrer Anpassung an neue Nutzungsarten.

Die großen Bodentiere, Maulwürfe, Wühlmäuse kennen wir alle. Auch Regenwürmer, Spinnen, Asseln, Tausendfüßer, Käfer und ihre Larven, Ameisen und andere Insekten sind uns vertraut.
Springschwänze und Milben sind meist schon kleiner als 2 mm.  Fadenwürmer, Amöben, Wimpertierchen heißen Mikrofauna, weil sie unter 0,2 mm klein sind. Alle Bodentierchen fressen organische Substanz und geben mit ihren Ausscheidungen auch Mikroorganismen aus ihrer Darmflora ab, die noch winziger sind. Für sie und die Bakterien, Algen und Pilze brauchen wir schon ein Mikroskop oder sogar ein Elektronenmikroskop um sie sehen zu können.

ÜBER UNS

Der Klimabündnisarbeitskreis Thermengemeinden, kurz KAT, ist eine offene Arbeitsgruppe!
Wir setzten uns mit viel Engagement und Herzblut dafür ein, die Klimabündnis-Arbeit in unseren Regionen zu verbessern und zu intensivieren! 

Die Gruppe ist parteipolitisch unabhängig und heißt alle Interessierten herzlich willkommen!

Der KAT setzt sich aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern zusammen, die sich für den Schutz der Umwelt einsetzen. Dabei konzentriert sich unsere Arbeit  auf drei Themenbereiche, die mit dem Klimawandel in Verbindung stehen: Mobilität, Natur- und Umweltschutz sowie Lebensstil und Konsum.

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Der KAT wurde im November 2017 gegründet. Anlässlich des 20. Jahrestages der Klimabündnisgemeinde Lanzenkirchen lud die Gemeinde am 21.9.2017 zu einer Veranstaltung zum Thema „Klimaerwärmung“ mit Frau Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb in den Gemeindesaal Lanzenkirchen ein. 
Am 16.11.2017 trafen sich Heidi Lamberg (VBM Lanzenkirchen), Willi Pauschenwein (UGR Lanzenkirchen), Monika Jasansky, Waltraud Ebner, Fritz Graski, Elke Guttmann und Walter Kalod zur Wiedergründung des Klimabündnisarbeitskreises.

Lanzenkirchen, Bad Erlach, Katzelsdorf, Pitten und Walpersbach sind alle Klimabündnisgemeinden. Lanzenkirchen ist seit 1997 dabei, während Bad Erlach, Katzelsdorf und Pitten seit 1999 und Walpersbach seit 2019 Teil des Bündnisses sind.

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Global Denken Lokal Handeln! Das ist das Motto des Klimabündnis. Ein Motto, das bereits über 1000 Gemeinden, 1300 Betriebe sowie 700 Schulen und Kindergärten leben. www.klimabuendnis.at

Klimabündnis- Arbeitskreis Thermengemeinden für Bad Erlach, Katzelsdorf, Lanzenkirchen, Pitten und Walpersbach

Walter @ Lanzenkirchen

Elke @ Lanzenkirchen

Monika @ Bad Erlach & Walpersbach

Andreas @ Katzelsdorf

Barbara @ Lanzenkirchen

Michi @ Pitten